
Da die Firma Sorg den Vorbau für ihre Rollstühle entwickelt hat, mußte ich mir eine eigene Halterung für unseren Rollstuhl anfertigen. Der Aufwand war nicht sehr schwierig und wurde mit einer Aluplatte (65 x 120 mmm) und einem Bügel, auf dem die Aufnahme des Vorbaus eingerastet wird, bewerkstelligt. Die 200 mm Lenkräder mußte ich leider eine Nummer kleiner nehmen, da sonst die Bodenfreiheit nicht groß genug war. Nach einigen Probefahrten habe ich die Platte mit Befestigung nochmals überarbeitet und etwas eleganter gelöst. Wichtig ist, die Achse des Lenkrades sollte senkrecht fluchten. Es ist ratsam, sich den Rollstuhl genau anzusehen, sicherlich kann mancher Rollstuhl nicht so einfach hergerichtet werden. Ideal ist es natürlich einen Rollstuhl von Sorg zu haben. Bei Fragen bitte direkt an die Firma Sorg. Nach meinem Kenntnisstand ist da einiges in Bewegung, bezüglich Befestigung und mehr. Im Fichtelgebirge haben wir nun den Vorbau ausgiebig getestet und sind über so manchen unwegsamen Wanderweg gegangen, insgesamt waren es über 200 km. Wie man an einem weiteren Bild erkennen kann, habe ich auch das Lenkrad ausgetauscht. Für unsere Wanderungen, die manchmal recht extrem sind, ist ein größeres Rad mit Luftbereifung der bessere Partner. Aber auch die normale Ausführung ist ein großer Gewinn. Leider hat sich die Achse verbogen und nach Rücksprache mit der Firma Sorg ist mir versichert worden, daß man diesen Mangel beheben will. Grundsätzlich ist Kombination - Schiebehilfe und Vorbau - eine sehr gute Hilfe beim Wandern mit dem Rollstuhl. Aber auch in der Stadt bietet die Kombination ein erhebliches Maß mehr an Komfort.
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| Der Vorbau: |
